AKANTHOS Akademie

Tagungen


Freitag, 25. bis Sonntag, 27. März 2022
Die Zukunft des Menschen und der Natur – Beziehungen bewusst wahrnehmen und eigenverantwortlich gestalten

 

Diese Wochenendtagung fällt coronabedingt leider aus!

Die Menschheit erlebt heute eine Beziehungskrise bislang ungekannten Ausmaßes, und daran zeigt sich: Es geht jetzt darum, die menschlichen Beziehungen zur Natur, zur Umwelt und zum anderen Menschen neu zu ergreifen und die Illusion, wir seien von unserer Umwelt getrennte Wesen, zu überwinden.

 

Jochen Bockemühl war Lehrer einer Naturbeziehung, die den eigenen Anteil im Wahrnehmen, Erkennen und Handeln in den Fokus stellt. Er zeigte Wege auf, wie das Erleben an der Natur zum Ausdruck des Wesens einer Pflanze, eines Tieres oder der Landschaft im Menschen selber werden kann.

 

„Nichts ist drinnen, nichts ist draußen, Denn was ist innen, das ist außen!“. Diesem Motto Goethes folgte Bockemühls Ansatz, der mittlerweile durch zahlreiche seiner Schüler und Kollegen praktiziert und weiter entwickelt wurde.

 

Die Ausbildung einer solchen persönlichen Beziehung zur Natur führt zugleich zu einer tieferen Begegnung mit dem eigenen Wesen und schafft die Grundlage für moderne Gemeinschaftsbildung, worin die Individualität sich voll entfalten und mit ihren Fähigkeiten dem Ganzen dienen kann.

 

Diese neue Art des Erlebens und Erkennens im Umgang mit der Sinneserfahrung – anschauende Urteilskraft – soll in dieser Tagung gemeinsam geübt, verlebendigt und vertieft werden.

 

 Das Programm

 

Vorträge

 

FREITAGABEND, 25.3., 19.30 UHR

 

SONJA SCHÜRGER Lebenszusammenhänge bewusst erleben und gestalten in der Zuwendung zur Landschaft

 

CHRISTOPH HUECK Der Goetheanismus als Brücke zwischen sinnlicher und geistiger Welt

 

SAMSTAGNACHMITTAG 26.3., 15.00 UHR

 

THOMAS VAN ELSEN Soziale Landwirtschaft

 

JEAN-MICHEL FLORIN Die Beseelung der Landschaft - Integration der Tiere in der biodynamischen Landwirtschaft

 

SAMSTAGABEND, 19.30 UHR

 

HANS-CHRISTIAN ZEHNTER
Phänomenologische Performance. «Da schau mal einer an! – Eine phänomenologische Performance»  

 

SONNTAGVORMITTAG, 27.3., 11.45 UHR


ABSCHLUSSPLENUM Einleitender Beitrag:

 

ANDREAS NEIDER Die Aufgabe der Naturwahrnehmung in der Corona-Krise und darüber hinaus  

 

 

Workshops


Sa. Vormittag 2x, Sa. Nachmittag 1x, So. Vormittag 1x

 

SONJA SCHÜRGER UND LAURENS BOCKEMÜHL Begegnung mit dem Wesenhaften der Landschaft im Spiegel der eigenen Zuwendung

 

CORINNA GLEIDE Sinnlich-sittliches Farberleben

 

HANS-CHRISTIAN ZEHNTER Phänomenologie – Goetheanismus – Anthroposophie. Betrachtungen und Übungen

 

THOMAS VAN ELSEN Ökologische Inklusion – was macht das Kleine Liebesgras (Eragrostis minor) auf der Uhlandshöhe?

 

CHRISTOPH HUECK Goetheanistische Betrachtungen zur Metamorphose von Mensch und Tier

 

ANDREAS NEIDER Immunität und Respekt in der Begegnung mit Haustieren und Wildtieren

 

JAN ALBERT RISPENS Ein neuer Blick auf Bäume