Living Connections 2022 -     Den Abgrund überbrücken

8.-11. September 2022 - Goetheanum Dornach/ Schweiz

 

Anthroposophische Meditation

Weltweit vertiefen sich Polarisierungen und Spaltungen. Parallelwelten entstehen. Man versteht sich gegenseitig nicht mehr. Ja, manche immunisieren sich gegen andere Sichten. Die Kommunikation findet hauptsächlich in der eigenen Echokammer statt. Selbst „Meditation“ scheint dieser Tendenz nicht immer entgegenwirken zu können.

Tugenden wie Gleichgewicht, Positivität und Unbefangenheit sind plötzlich gesellschaftlich relevant. Wie oft dient „Meditation“ der eigenen Wohlfahrt? Sie ist ja zunächst ein Weg der Einkehr. Sie kann der Vertiefung ins Individuelle dienen. Immerhin zeigt die Erfahrung, dass sich auch die eigenen Grenzen auf diese Weise erweitern lassen. Lässt sich diese Form der Meditation weiter entwickeln? Angesichts der Polarisierungen tauchen weitere Fragen auf:

  • Wie können „Living Connections“ Brücken bauen?
  • Ruhen ihre meditationsgetragenen Stützpfeiler noch in einer gemeinsamen Welt?
  • Wie wird Meditation Tor zum Allgemein Menschlichen?
  • Welche meditativen Herausforderungen ergeben sich aus der Spannung zwischen Individualität und Gesellschaft?
  • Rufen die prekären Verhältnisse nach einem Initationsprinzip, das Zivilisationsprinzip werden kann?

Parallel dazu sollen auch ganz grundsätzliche Fragen bearbeiten und geklärt werden.

  • Was ist anthroposophische Meditation?
  • Wie beginnt man einen meditativen Weg?
  • Welche Erfahrungen erwarten einen?

Erfahrene Kursleiter und Kursleiterinnen geben ihre Erfahrungen weiter – in Vorträgen, Panelgesprächen und in Arbeitsgruppen, in denen Sie anthroposophische Meditation und ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis kennenlernen können. Inhaltliche Beiträge, Gesprächsrunden, gemeinsames Üben, das Kennenlernen verschiedener meditativer Ansätze und Fragestellungen, berufsbezogene und biografische Fragen an die Meditation, offene Räume für eigene Beiträge, meditative Übwege durch Musik, Eurythmie, Poesie und bildnerischen Arbeitsformen sowie ein künstlerischer Weg in die Stille bieten die Möglichkeit, sich in eine lebendige Verbindung zur anthroposophischen Meditation und den Menschen zu setzen. Living Connections will verbinden und Brücken bauen: zwischen Menschen, Entwicklungen und Fragen.

 

Die Akanthos-Akademie unterstützt diese internationale Tagungsinitative, an deren zweijähriger Vorbereitung sie mitgewirkt hat.

 

Nähere Informationen und die  Anmeldungsformalitäten finden Sie hier:

http://living-connections.info/

 

Hier gibt es den Programmflyer zum Download und zum weiter Versenden an Freunde:

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